Die Kita Käptn Kaninchen Hamburger Straße 206, ist eine ehemalige Bäckerei, daher nennen wir sie auch die "Alte Keksfabrik", die wir zu einer Kindertagesstätte umgebaut haben. Auf zwei Ebenen betreuen wir dort Kinder ab 11 Monaten bis zur Einschulung. Unser offener Elementarbereich bietet ein großes Atelier mit Werkstatt, einen Bewegungsraum, die Kinderwohnung sowie Ecken für Rückzug und Entspannung.
Kinder mit Behinderungen werden von unseren Heilpädagoginnen individuell begleitet, mit dem Ziel an allen Angeboten und Spielen teilhaben zu können. Kindern im letzten Jahr vor der Einschulung machen wir ein besonderes Vorschulangebot, um sie gut auf den Schulbesuch vorzubereiten. Zu den Aktivitäten der Vorschule gehören Projekte, Experimente und zahlreiche Ausflüge zu spannenden Orten in Hamburg.
Wir haben einen großen „Kindergarten“, so nennen wir das Außengelände, mit großer Sandkiste, Hochbeeten, Kletterparcours und vielem mehr.
Seit Oktober 2022 leite ich unsere Kita – ein besonderer Ort mitten in der Stadt, geprägt von großen, lichtdurchfluteten Räumen im „Fabrik-Style“ und einer offenen, lebendigen Lernkultur. Im Elementarbereich arbeiten wir offen, sodass Kinder ihre Umgebung selbstbestimmt nutzen und vielfältige Erfahrungen sammeln können. Zwei großzügige Dachterrassen und ein geschützter Garten im Innenhof erweitern unseren Alltag nach draußen und schaffen wertvolle Räume für Bewegung, Naturbegegnung und freie Entfaltung.
Ein zentraler Bestandteil unserer Pädagogik ist die Arbeit mit Alltagsmaterialien. Dinge, die sonst wenig Beachtung finden, werden bei uns zu Bausteinen, Werkzeugen und Ideenanstoßern – nachhaltig, kreativ und voller Möglichkeiten. Plastikspielzeug findet man deshalb bei uns nicht. Stattdessen entstehen Spielwelten aus Kartons, Stoffresten, Holzstücken, Knöpfen, Rollen und vielem mehr. Kinder gestalten, experimentieren, forschen – und lernen dabei, dass Wert im Entdecken liegt, nicht im Material.
Unsere regio-inspirierte Haltung prägt das gesamte Haus. Wir achten die „100 Sprachen der Kinder“, entwickeln sprechende Wände, dokumentieren Prozesse sichtbar und begreifen den Raum als dritten Erzieher. So wird Lernen erlebbar, transparent und lebendig.

