Unser Konzept

kurz erklärt

  • Wir über uns

    Kinder sind für uns aktive Gestalter ihrer Entwicklung


    Die Bedürfnisse der Kinder stehen für uns im Vordergrund. Durch Beobachtung, Beglei­tung und Gespräch erleben wir die Einmaligkeit jedes Kindes, erfahren seine Wünsche und stärken es durch eine individuelle Förderung.

    Die Kita ist geprägt von Offenheit und Toleranz, sie steht ganz selbstverständlich allen Kindern offen.

    Im Rahmen unserer gemeinsamen Erziehungspartnerschaft als Kita mit den Eltern ist uns ein vertrauensvoller und offener Umgang notwendig. Wichtige Informationen, das jeweilige Kind betreffend, werden von uns vertraulich behandelt. Die Betreuungszeiten werden durch die Wochenstunden des jeweiligen Kita-Gutscheines bestimmt, Ausnahmen und Stundenzukäufe sind möglich bei rechtzeitiger Ankündigung und Absprache mit der Kita.
    Unsere langen Öffnungszeiten sollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

    Der Situationsorientierte Ansatz bildet die Grundlage unseres pädagogischen Handelns, Grundzüge der Reggio-Pädagogik erweitern insbesondere unsere Projektarbeit und unsere Dokumentation.

    Die Gruppenräume sind aufwendig und anspruchsvoll gestaltet, bieten vielseitig integrierte Funktionsecken und eine anregende Lernumgebung. Sie werden ergänzt durch große Außengelände und nahegelegene Spielplätze. Unsere Häuser haben eine gute Anbindung an den HVV.

  • Inklusion

    Kita Käptn Kaninchen +Plus


    In vier unserer Einrichtungen (Rönnkamp 1, Frohmestr. 67, Vogt-Wells-Str. 15b und die Vorschulakademie Frohmestr. 5) haben wir ca. 10 % der Kita-Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf in den beiden Altersgruppen Krippe und Elementar vorgesehen. Inklusion ist für uns gelebter Alltag, das Zusammensein von Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungs- und Leistungsvoraussetzungen und deren individueller Persönlichkeit möchten wir fördern.

    Unsere Inklusionskinder werden von heilpädagogischen Fachkräften zusätzlich betreut und durch externe Fachpraxen therapeutisch begleitet. Wir haben Kooperationsverträge mit ausgewählten Praxen für Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie, die besondere Erfahrungen haben für die therapeutische Begleitung von Kindern.

    Die Krippenkinder mit einem besonderen Förderbedarf werden weiterhin durch die Frühförderstellen begleitet, in der Kita sollen sie teilhaben am Gruppenalltag.

    Die Kita´s Käptn Kaninchen +Plus bieten natürlich sämtliche Qualitätsmerkmale unserer Einrichtungen, die Aufnahme von allen Kindern für die Krippe und den Elementarbereich bleiben davon unberührt. Denn alle Kinder profitieren von unserem Ansatz der „Pädagogik der Vielfalt“, denn jedes Kind hat das Recht, in seinen Stärken bestärkt und in seinen Schwächen begleitet zu werden.

    Haben Sie Interesse an einem Kita – Platz in einer Inklusions-Kita? Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

  • Kita-Brückenjahr

    Das letzte Jahr vor der Schule


    Das letzte Jahr vor der Schule bedeutet für die Kinder einen Statuswechsel: sie sind nun die „Großen“, bewältigen ihren Kita-Alltag selbstständiger und eignen sich nach und nach immer mehr Kompetenzen für den künftigen Schulbesuch an.

    Diese Kompetenzen möchten wir individuell in einer altershomogenen Gruppe fördern, damit die Kinder selbstbewusst und neugierig auf das Lernen in die Grundschule entlassen werden.

    Die Vorschulkinder sind aufgeregt und auf der Suche nach etwas Neuem! Sie haben viele Fragen, möchten Neues entdecken, sich ausprobieren und ihre Umwelt erforschen.

    In den Projekten der Vorschulakademie sind die Kinder ganzheitlich gefordert und werden motiviert, sich intensiv mit ihren Weltfragen auseinander zu setzen.

    Unsere Vorschulakademien bereiten die Kinder auf den Übergang von der Kita in die Grundschule vor. Die Grundlage unseres pädagogischen Konzeptes bietet uns der „gemeinsame Qualitätsrahmen der Hamburger Kita-Anbieter für das Vorschuljahr in der Kita“. Diese Grundlage verknüpfen wir mit dem Konzept unserer Kitas.

    Die Förderung des Selbstbewusstseins ist für uns zentral für die Entwicklung der sozial-emotionalen Kompetenz der Kinder. Die Konzentrations-, Kommunikations- und Teamfähigkeit der Kinder sollen gestärkt werden als Vorbereitung auf das schulische Lernen und die Kreativitätsentwicklung.

    Die Kinder entwickeln ihre Kompetenzen weiter in folgenden Bereichen:

    • Zahlen, Mengen, Formen —  mathematische Grundkenntnisse
    • Sprache, Buchstaben, Schrift — Sprachkompetenz
    • Forschen, Entdecken, Experimentieren – naturwissenschaftliche Grundkenntnisse
    • Lieder, Tänze, Reime – musische Bildung
    • Bilder, Farben – ästhetisch-kreative Bildung
    • Hüpfen, klettern, balancieren – motorische Fähigkeiten
    • Freude, Stolz, Zuversicht – emotionale Kompetenzen
    • Das „Lernen lernen“

    Je nach Verfügbarkeit und Möglichkeit können wir zusätzlich anbieten:

    • Englisch – Frühförderung einmal in der Woche (kostenpflichtig)
    • Schwimmkurs (je nach Verfügbarkeit der Schwimmhalle, kostenpflichtig)
    • Turnen
    • Kita-Reise für 2 ½ Tage (je nach Personalsituation, kostenpflichtig)

    Hamburger Bildungspaket

    Die kostenpflichtigen Angebote können selbstverständlich auch über das Hamburger Bildungspaket abgerechnet bzw. bezuschusst werden.

    Standorte

  • Ernährungskonzept

    Unsere Kombüse


    Essen ist viel mehr als bloß Nahrungsaufnahme. Essen ist Kultur. Essen ist sinnliche Erfahrung. Essen trägt zu einer gesunden Entwicklung des Kindes bei. All das findet sich auch in unserem Ernährungskonzept wieder.

    Folgende Mahlzeiten bieten wir den Kindern im Tagesverlauf an:

    • Frühstück
    • Mittagessen
    • Snack am Nachmittag

    Getränke in Form von Wasser stehen den Kindern jederzeit griffbereit zur Verfügung.

    Unsere Kombüse

    Seit Sommer 2020 werden unsere Kitas mit Mittagessen in unserer eigenen Großküche, der Kombüse, zubereitet und an unsere Kitas ausgeliefert. Bei der Erstellung des wöchentlichen Speiseplans und der Zubereitung steht für uns an erster Stelle, dass es den Kindern schmeckt. Das erreichen wir durch eine schonende Garung des Gemüses im Kombidämpfer, so dass der Geschmack und die Vitamine erhalten bleiben, und ohne die Zugabe von Geschmacksverstärkern, wie Hefeextrakt und Glutamat, die in handelsüblichen Pasten oder Brühen vorhanden sind. Wir würzen stattdessen mit frischen Kräutern statt mit Pfeffer und Salz und kochen unsere Brühen selbst aus Huhn, Rind oder Gemüse. Dadurch können wir eine große Vielfalt unterschiedlicher Gerichte anbieten. Diese Vielfalt spiegelt sich auch auf unserem Speiseplan wieder.

    In unserem abwechslungsreichen Speiseplan finden sich bei Kindern beliebte Klassiker aber auch weniger bekannte Gerichte, die ihren Ursprung z.B. in den Herkunftskulturen unserer Familien haben. Denn auch mit norddeutschen Zutaten können wir Gerichte aus aller Welt kochen. Der Abwechslungsreichtum des Speiseplans bedingt sich auch aus dem saisonal abweichenden Angebot an Produkten. Unsere Gerichte sind überwiegend vegetarisch oder vegan. Fisch und Fleisch kommen bei uns höchstens einmal in der Woche auf den Tisch. Schweinefleisch wird nicht angeboten. Als Nachtisch bieten wir den Kindern saisonales Obst oder Rohkost und einmal wöchentlich ein süßes Dessert.

    Unsere Kombüse übernimmt ökologische Verantwortung und achtet insbesondere im Einkauf auf Nachhaltigkeitsaspekte. Produkte von lokalen Produzenten reduzieren Lieferwege und stärken die regionale Wirtschaft. Mit dem Alten Land, den Vier- und Marschlanden und der Heide haben wir Obst und Gemüse in Hülle und Fülle direkt vor den Toren Hamburgs. Mit „Unsere Ernte“ der Firma Marker verarbeiten wir täglich Obst und Gemüse der Saison von Erzeugern aus der Region.

    Weitere Lieferanten sind:

    • „P.E.H. Möller & Sohn“ aus Henstedt-Ulzburg liefert uns Fleisch und auf uns abgestimmte Fleischprodukte.
    • Frische Pasta beziehen wir von Familie Trillò von La Pastaia aus Hamburg Wandsbek

    In der Kombüse werden auch pflanzliche Brotaufstriche für unser Kita-Frühstück produziert. 

    Ernährungsbildung

    Ernährungsbildung beginnt damit, dass die Kinder die Komponenten des Essens erkennen und kennen. Das bedeutet, über das Essen muss im pädagogischen Alltag gesprochen werden. Vor dem Probieren steht für viele Kinder neben dem Riechen auch das Befühlen des Essens. Textur und Konsistenz lassen sich nur auf diesem Wege erfassen. Indem wir den Kindern gestatten, ihr Essen mit den Fingern zu berühren und zu untersuchen, machen sie umfassende sinnliche Erfahrungen, die sich positiv auf das Interesse an Nahrungsmitteln insgesamt auswirkt.

    Die Kinder essen selbstständig. Das heißt, sobald sie motorisch dazu in der Lage sind, füllen sie sich die Teller selbst auf und entscheiden, welche der angebotenen Komponenten sie essen möchten. Die pädagogischen Fachkräfte bieten den Kindern die verschiedenen Komponenten an, dabei wird kein Kind genötigt oder gezwungen, Dinge zu essen oder zu probieren, die es ablehnt. Auch muss kein Kind bei uns aufessen. Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen die Kinder dabei, die Mengen dessen, was sie sich auf den Teller laden, richtig abzuschätzen. Wir vermitteln den Kindern, Lebensmittel nicht zu verschwenden.

    Wir gestalten eine Essenssituation, in der in angenehmer Atmosphäre ruhig gegessen werden kann. Die Kinder lernen eine „Tischkultur“ kennen, in der es Rituale und bestimmte Verhaltenskonventionen gibt. Die Essenssituation ist auch ein Moment der sozialen Begegnung, der sich vom Kita-Alltag unterscheidet. Zusammen essen, dabei sinnliche Erfahrungen zu machen und miteinander zu kommunizieren gehört zu den zentralen Bildungsmomenten in der Kita.

    Zur Ernährungsbildung gehört auch der saisonale Speiseplan. Kinder lernen, dass in unserer Region nicht jedes Obst oder Gemüse ganzjährig zur Verfügung steht. Sie lernen über das Speisenangebot, wann bestimmte Obst- und Gemüsesorten in der Regel geerntet werden.

    Nicht immer erreicht uns das Essen endgültig zubereitet. Manchmal dürfen die Kinder letzte Arbeitsschritte selbst ausführen, bis das Essen fertig ist. Gemüsekomponenten werden von den Kindern zerkleinert und der Soße hinzugefügt oder die Pizza wird selbst belegt. Die Kinder werden an die Entstehungsprozesse des Herangeführt.

    Sonderformen der Ernährung

    Kindern mit diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien bieten wir Speisealternativen. Hierfür muss uns ein ärztliches Attest vorliegen, das die Unverträglichkeiten genau benennt.

Kita

Einblicke in unsere Arbeit